Forschungsprojekt „Effekte politischer Sprache“ sucht Lehrer/innen und Schüler/innen
Neun Berliner Studierende (Marketingkommunikation/Gender Studies/Linguistik) forschen im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung sowie mit wissenschaftlicher Unterstützung ihrer Professorinnen die Effekte politischer Alltagssprache auf junge Wählerinnen und Wähler. Dafür suchen wir 16-bis 19-jährige Schülerinnen und Schüler, die wir zu diesem Thema interviewen dürfen - also Berufsschüler/innen sowie Gymnasiastinnen und Gymnasiasten.
Unser Ziel ist, zu erforschen, wie junge Wähler/innen politische Sprache wahrnehmen, um auf dieser Basis einen Sprachcodex für Politiker/innen und politische Institutionen abzuleiten. Das Ergebnis unserer Forschung wird durch die Friedrich-Ebert-Stiftung publiziert bzw. soll auch online zugänglich sein - ein Belegexemplar ist für Interessenten also gern erhältlich.
Vorteilhaft für uns wäre, die Interviews in die Unterrichtsstunden zu integrieren. Denkbar ist auch, sie im Rahmen von AGs oder anderen nachmittäglichen Angeboten an der Schule stattfinden zu lassen. Unsere Fragen sind beispielsweise:
• Statistiken weisen aus, dass das Vertrauen in Politikerinnen und Politiker bei jungen Menschen besonders schwach ausgeprägt ist - wie sieht das bei Euch/Ihnen aus?
• Es gibt die Vermutung, dass dieses schwindende Vertrauen mit der Sprache von Politikerinnen, Politikern und politischen Institutionen wie Parteien, Ministerien usw. zu tun hat. - Wie seht/ sehen Ihr/ Sie das?
• Welche Politikerin, welcher Politiker kommuniziert sprachlich Eurer Ansicht nach besonders gut und warum?
Wenn Sie uns Schüler/in oder Lehrer/in unterstützen wollen, freut uns das sehr! Fragen beantworten wir natürlich gern. Unsere Professorin Dr. Bettina Fackelmann übernimmt die Koordination und ist für Fragen erreichbar unter:
0176 48 200 135 oder
030 246 281 84
mail@bettina-fackelmann.de